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"Lifegate": Frieden und Versöhnung leben

Kinder des "Lifegate" Kindergartens

Unser Kollege Burghard Schunkert ist zwar im CVJM Deutschland angestellt, sein Dienstort ist jedoch über 3000 Kilometer von Kassel entfernt. Denn Burghard leitet in Beit Jala im Westjordanland die Arbeit von „Lifegate“.

In der Frühförderung, in der medizinisch-therapeutischen Begleitung, in der Schulbildung und in den verschiedenen Ausbildungswerkstätten lernen Kinder und Jugendliche mit Behinderungen dort nach ihren individuellen Möglichkeiten ihr Leben eigenständig und selbstbestimmt zu gestalten. Die Arbeit in einem der konfliktreichsten Gebiete der Welt leistet zudem auf einer klaren christlichen Grundlage einen wertvollen Beitrag zu Frieden und Versöhnung über Grenzen hinweg. Christen, Juden und Muslime engagieren sich täglich gemeinsam für diese wichtige Arbeit.

Entwicklung von "Lifegate"

Schülerin beim bemalen von Keramik

Burghard Schunkert arbeitet bereits seit 1987 im Westjordanland. Damals noch in einer Wohngruppe für behinderte Männer aus der die "Lifegate"-Arbeit hervorging. Die Arbeit wurde aufgebaut, um die Menschen in ihrer Not zu hören, zu sehen und zu verstehen. Denn viele Eltern und Familien sind hilflos, wenn sie feststellen, dass eines ihrer Kinder behindert ist und wissen nicht an wen sie sich wenden können. Um diesen Menschen eine Anlaufstelle zu bieten, betreut und fördert "Lifegate" heute etwa 150 Kinder und junge Menschen, um sie darin zu unterstützen ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen.

Das Team von "Lifegate" besteht aus 70 palästinensischen Christen, und obwohl die Einrichtung eine christliche ist, sind etwa 95 Prozent der Kinder muslimisch, was die Eltern aber nicht stört, da sie die gute Arbeit der Christen unterstützen.

Bei umfangreicheren medizinischen Maßnahmen gibt es seit Jahren eine gute Zusammenarbeit mit palästinensischen Ärzten und israelischen Fachkliniken. Die daraus resultierenden intensiven Begegnungen zwischen Angehörigen der verfeindeten Völker tragen zum Abbau von Vorurteilen bei und fördern die gegenseitige Toleranz.

Projektfinanzierung

Die Trägerschaft der Anstellung von Burghard Schunkert durch den CVJM Deutschland ermöglicht es ihm, sich vor Ort voll und ganz den Menschen zu widmen und sich für sie einzusetzen. Die Hälfte der Personalkosten wird dabei von "Tor zum Leben e. V." getragen, die andere Hälfte wird durch Aktion Hoffnungszeichen finanziert. Damit Burghard die Arbeit von "Lifegate" weiterhin voranbringen kann, benötigen wir Ihre Unterstützung.

Spenden

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