lebensmitelverteilung

Corona-Hilfe

Wir unterstützen YMCAs weltweit, auch in Corona-Zeiten Menschen in Not zu helfen!

Corona-Pandemie verschärft Hunger und Armut

Diese Pandemie trifft in vielen Ländern auf bereits bestehende Probleme und Krisen. Sie trifft Menschen, die bereits vorher mit Armut und Hunger zu kämpfen hatten. Sie trifft Länder, in denen das Gesundheitssystem ohnehin schon völlig unzureichend war.

Dadurch werden hier die Folgen der Ausbreitung des Virus und seiner Bekämpfung besonders deutlich: Ausgangsbeschränkungen bedeuten für viele: Keine Arbeit, kein Geld, kein Essen. 

Die Corona-Pandemie verschärft Hunger und Armut.

Weltweite Solidarität

Als CVJM in Deutschland sind wir Teil der weltweiten CVJM-Bewegung. Neben der benötigten Hilfe für CVJM-Vereine und CVJM-Verbände in Deutschland haben wir daher auch unsere internationalen Partner im Blick, mit denen wir weltweite Solidarität leben wollen.

Auf der ganzen Welt sind CVJM von Anfang an für Menschen in sozial schwierigen Verhältnissen aktiv gewesen. Hilf uns, unsere weltweiten Partner darin zu unterstützen, dies auch in der Krise weiter zu tun.

Unsere Unterstützung richtet sich an Partner-YMCAs von Mitgliedsverbänden und an Projektpartner von Aktion Hoffnungszeichen.

Wie das Engagement unserer Partner jetzt aussehen kann

  • Bereitstellung von Nahrungsmitteln
  • Aufklärungskampagnen
  • Hygieneschulungen
  • Begleitung von Familien in Krisen

Darüber hinaus wollen wir Partner unterstützen, wenn ihnen aufgrund der Corona-Krise eigene Finanzen für Projekte und Aktivitäten wegbrechen.

Beispiele für Projekte

YMCA Niger: Hygieneaufklärung über Soziale Netzwerke

Handwaschanleitung

Aufgrund der Ausgangs­sperre sind auch im YMCA Niger die gewohnten Programme eingestellt. Sie haben uns geschrieben:

"Wir sind nicht in der Lage, die üblichen Aktivitäten durch­­zuführen, aber während der Zeit der Corona-Krise sind wir in der Lage, das Bewusstsein über die Pandemie zu schärfen und die Menschen zu ermutigen, die Prä­ventions­maßnahmen zu respektieren."

Sie investieren jetzt in Auf­klärungs­­­­­­kampagnen, sie sensibilisieren und zeigen mögliche Schutzmaßnahmen über Nachrichten in den sozialen Medien und Verteilung von Postern. Darin weisen sie zum Beispiel auf wichtige Hygiene-Regeln hin.

Auch in Niger ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes empfohlen, doch viele Jugend­lichen können sich diesen nicht leisten. An sie hat der YMCA Niger Masken verteilt.

YMCA Ranchi (Indien): Lebensmittel für Slumbewohner

essenausgabe

Der YMCA Ranchi in Indien kümmert sich seit vielen Jahren um Familien in neun verschiedenen Slums der Stadt. Er betreibt Kindergärten, ermöglicht Frauen eine Nähausbildung und führt Gesundheits­camps zur medizinischen Vorsorge durch.

Alle diese Programme mussten alle wegen der Ausgangs­sperre gestoppt werden. Viele Männer und Frauen aus diesen Familien arbeiten als Tagelöhner und leben somit von der Hand in den Mund. Die Ausgangssperre führt dazu, dass sie sich nicht versorgen können.

In der vergangenen Woche hat der CVJM in Ranchi fast 1000 Familien mit Reis, Öl, Linsen, Zucker, Teeblättern und Seife versorgt.

YMCA Quindío (Kolumbien): Unterstützung gefährdeter Personen

menschen erhalten essen

Eine ehemalige Freiwillige aus Kolumbien hat gemeinsam mit dem CVJM Thüringen und dem YMCA Quindío eine Hilfsaktion für ihre Heimatstadt in der Provinz Quindío angestoßen.

Die meisten der rund 31.000 Einwohner haben keine feste Arbeit, sondern arbeiten als Tagelöhner. Dies bedeutet für viele, dass sie sich nicht mehr mit dem Nötigsten versorgen können.

Der CVJM Thüringen hat nun mit einer ersten finanziellen Hilfe ermöglicht, dass zunächst etwa 300 von ca. 2.500 massiv gefährdeten Personen unterstützt werden können. Nahrungsmittel und Hygieneartikel werden vor Ort gekauft und verteilt.

YMCA Ghana: Kooperationen zur Verteilung von Lebensmitteln

essensausgabe ghana

Der YMCA Ghana hat ein Covid-10-Hilfsprogramm aufgestellt und in mehreren Orten Lebensmittel an sozial benachteiligte und gefährdete Personen verteilt.

Ehrenamtliche des YMCA haben in Accra Hunderte Lebensmittelpakete gepackt. Teams des YMCA sind Reha­bilitations­einrichtungen für Menschen mit Handicap gefahren, um die Menschen dort zu versorgen. Einige Lebensmittel wurden einer Organisation zur Verfügung gestellt, die sich um ältere Menschen kümmert.

Die Verteilung von Nahrungs­mitteln ist Teil einer Zusammen­arbeit zwischen der Regierung von Ghana und kirchlichen Organisationen im Bezirk.

YMCA Peru: Ernährung - Schulung - Existenzgründung

familie

Auch in Peru bestimmt die Corona-Katastrophe den Alltag. Der Staat hat den Notstand ausgerufen. Die umfassenden Ausgangssperren sind weitaus härter als bei uns und bewirken, dass insbesondere die Menschen in den Armenvierteln nicht mehr ihrer Arbeit nachgehen und sich frei bewegen können.

Die staatlichen Hilfsprogramme erreichen nur diejenigen, die offiziell als Bürger registriert sind - und das sind viele Bewohner der Armenviertel nicht. Dadurch ist die aktuelle Krise für viele Familien wirklich existenzbedrohend.

Der YMCA Peru hat kurzfristig ein Aufbauprogramm entwickelt, um schnell unterstützen zu können. Es beinhaltet Nothilfe durch Bereitstellung von Lebensmitteln ebenso wie wirtschaftliche Förderung für Familien, damit sie sich nach der Krise wieder eine Existenz aufbauen können.

Spenden

Uns muss allen klar sein: Die Corona-Pandemie werden wir nur weltweit besiegen oder gar nicht. Jetzt schlägt die Stunde der inter­nationalen Solidarität mit Ent­wicklungs­ländern!

Bundes­entwicklungs­minister Gerd Müller

Mit einer Spende unterstützt du YMCAs weltweit oder eine konkretes Partnerland der Mitgliedsverbände des CVJM Deutschland.

Falls die Spende einem konkreten Partnerland zugeordnet werden soll, dann bitte das entsprechende Land im Feld "Nachricht" im Spendenformular eingeben.

Bitte beachten Sie:
Sollten mehr Spenden eingehen als für die einzelnen Projekte nötig sind, werden sie für andere Projekte desselben Projektbereichs im CVJM verwendet. Wenn Sie damit nicht einverstanden sind, bitten wir Sie um eine entsprechende Benachrichtigung.

Kontakt

kuhn

CVJM Deutschland
Claudia Kuhn

Tel.: 0561 3087-239
E-Mail: kuhn(at)cvjm.de

Kontakt Mitgliedsverbände

deutschlandkarte

Mehr Informationen und eine Übersicht über die Mitgliedsverbände im CVJM Deutschland und ihre weltweiten Partnerschaften gibt es hier.